Mit Effekt-Sounds die eigenen Songs beleben 0
Viele Songs wären ohne Sound-Effekte und diverse akustische Untermalungen schlicht und ergreifend langweilig. Oftmals leben gerade auch Rap-Songs von Effekt-Spielereien (und ich rede hier nicht vom allseits beliebten, überall angewendeten Gunshot).
Einerseits können Effekt-Sounds die Stimme, bzw. den Text, untermauern und zur Verdeutlichung von „Bilder“ beitragen – und andererseits natürlich auch als Bestandteil im Instrumental genutzt werden. Eminems Song „Stan“ ist zum Beispiel ein Titel, der stark von den eingesetzten Sound-Effekten, wie z.B. der Donner, Regen und dem Schreib-Geräusch lebt. Und Timbaland, um noch ein Beispiel für die Verwendung von Sounds als Bestandteil des Instrumentals zu erwähnen, nutzt die wildesten Geräusche oder Effekte zur Unterstützung der Percussions und genau das macht dann den eigenen Flair im Gesamtkontext des Tracks aus.
Sicher ist es sinnvoll sich frühzeitig zu überlegen, welche Sound man umsetzten möchte und wie das Klangbild des Songs von den Effekten profitieren kann. Wenn es z.B. darum geht Vocals zu unterlegen, dann mache ich mir meist bei der Aufnahme Notizen über den möglichen Einsatz von Effekten. Danach spreche diese Ideen mit dem Künstler durch und frage welche Vorstellungen bzw. Wünsche er selbst für seinen Song hat.
Bei der Produktion eines Beats kommt es oft vor, dass gerade der Einsatz eines Sound-Effektes den passenden Groove bringt oder das Klangbild nachhaltig beeinflusst. Ein kleiner Tipp: versucht doch mal Bassdrum oder Snare mit Effekten zu unterlegen und spielt ein bisschen mit den Sounds rum.
Unter folgendem Link findet Ihr übrigens zwei kostenlose Sound-Pakete mit jeder Menge Samples von Blastwave FX:
BlastwaveFX Free-SFX-Download-Pack
Das ganze ist royalty-free und steht unter Creative Commons Attribution 3.0 Unported License.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
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